Pilze sammeln mit Kindern in Berlin und Brandenburg: Kostenlose Pilzberatung im Botanischen Museum Berlin

Pilze sammeln mit Kindern in Berlin und Brandenburg: Kostenlose Pilzberatung im Botanischen Museum Berlin

Pilze sammeln in Brandenburg lohnt sich jetzt besonders. Die milden Temperaturen und ergiebiger Herbstregen sorgen zurzeit für eine Pilzschwemme in Brandenburg. In den Wäldern im Berliner Umland kann man stellenweise vor Pilzen buchstäblich kaum treten.“ bemerkt Hansjörg Beyer, Pilzberater im Botanischen Museum Berlin.
Also warm anziehen, Korb und Messer einpacken und raus in die Natur zum Pilze sammeln. Es ist ganz erstaunlich, mit welcher Begeisterung und Ausdauer unsere Jüngsten beim Pilze sammeln in Brandenburg mit dabei sind.

Hilfreiche Tipps zum Sammeln von Pilzen mit Kindern.

Aber sind unsere Pilze nun tatsächlich essbar? Wie unterscheiden  sie sich von ähnlich aussehenden Pilzen? „Wer nicht wirklich sicher ist, sollte in jedem Falle die kostenlose Pilzberatung aufsuchen.“ rät Beyer. Giftige Pilze wie beispielsweise der Grüne Knollenblätterpilz, der Gifthäubling oder der Pantherpilz werden oft mit essbaren Pilzarten verwechselt.  Im Botanischen Museum Berlin-Dahlem können gesammelte Pilze bei der Pilzberatung vorgelegt und bestimmt werden. So seid ihr auf der sicheren Seite und könnt klarstellen, ob der gefundene Leckerbissen auch wirklich bekömmlich ist.

Hier findet ihr die genauen Öffnungszeiten!

Für die gefundenen Pilze gibt es auch die einen oder anderen leckeren Zubereitungstipps mit auf den Weg. Pilzberatungen werden vom Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem bereits seit 1890 angeboten.

Gesammelte Pilze trocknen

Was aber tun, wenn ihr einfach zu viele Pilze gesammelt habt und man sie kaum aufessen kann? Nach unserem letzten Ausflug zum Pilze sammeln kamen wir mit einem prall gefüllten Korb nach Hause. Glücklicherweise begegneten wir vor der Haustür einigen Nachbarn, so dass auch jeder sehen konnte wie erfolgreich wir waren. Ein Steinpilzrisotto habe ich noch am gleichen Tag gekocht, am nächsten Tag gab es Krause Glucke, davon hatten wir zwei prächtige Exemplare. Aber dann hatten wir die Nase voll von Pilzen. Die restlichen Pilze mussten also getrocknet werden.
Im Netz hieß es: Pilze mit einem Pinsel putzen und kleinschneiden. Danach auf Backpapier legen, ab in den Backofen und vier bis fünf Stunden bei 50 Grad und leicht geöffneter Backofentür trocknen. Fertig sind sie wenn sie brechen. Mit dem ersten Schub haben wir das so gemacht. Das war langwierig und teuer, obwohl wir die Pilze sogar mehrfach gewendet haben. Alle anderen Pilze haben wir dann geputzt, kleingeschnitten, wie früher einfach aufgefädelt, die Ketten auf Haushaltstücher gelegt und auf dem flachen Heizkörper getrocknet. Eeffektiv und ohne Zusatzkosten, schon am nächsten Morgen waren sie schön durchgetrocknet.  Nun kann der Winter kommen, eine leckere Pilzsoße passt zu vielen Gerichten!

Noch mehr Tipps zum Pilze sammeln!

Pilzberatung im Botanischer Garten im Museumsgebäude
Königin-Luise-Str. 6-8
14195 Berlin
Auskunft: 838 50100

Anfahrt
BVG-Info

Königin-Luise-Strasse: U3 Dahlem Dorf oder U9 Rathaus Steglitz
dann ExpressBus X83, Unter den Eichen: Metrobus M48
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Bei Verdacht auf eine Pilzvergiftung sollte jedoch der Giftnotruf (rund um die Uhr Tel. 030 – 19240 für die Region Berlin-Brandenburg) oder medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.

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